Ein Blog über die kulinarischen Abenteuer eines Essverrückten

Posts from the ‘Restaurants’ category

Für das Magazin SZENE Hamburg habe ich für die aktuelle Sonderausgabe „Essen und Trinken“ die Kritiken für die Rubrik „Lukullien“ beigesteuert. Auch die Auswahl der Restaurants stammt von mir (ich habe da mal etwas aufgeräumt). Hier ein Abdruck der Texte mit einem aktuellen Überblick meiner Einschätzung der Hamburger Haute cuisine. Weiterlesen…

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Frankreichs jüngstes Drei-Sterne-Restaurant befindet sich in der eindrucksvollen Landschaft der Haute-Savoie, unweit des Mont Blanc. Die Kulisse ist geprägt von schneebedeckten Gipfeln der westlichen Voralpen, dichten Wäldern und Wolken, die mal unter und mal über einem vorbeischweben, oder inmitten deren man sich befindet. Weiterlesen…

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Fährt man von Lyon aus hundert Kilometer in südsüdwestlicher Richtung, entlang so berühmter Weindörfer wie Ampuis und Condrieu, gelangt man, wenn man möchte, irgendwann im 250-Seelen-Dorf Saint-Bonnet-le-Froid an. Die hügelige, saftige Landschaft der Auvergne prägt hier die Kulisse. Überall blickt man auf Grün. Täler und Berge schmiegen sich an jede Straße. Weiterlesen…

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Roanne liegt ungefähr neunzig Kilometer nordwestlich von Lyon und ist nicht gerade ein touristischer Hotspot. Es gibt hier etwas Agrar- und Textilindustrie und einen Hersteller für Militärpanzer. Und gäbe es in dieser unwirtlichen Kulisse nicht die kulinarische Bastion der Familie Troisgros, würde sich an diesen Ort wohl niemand so schnell verirren. Weiterlesen…

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Addiert man das Lebensalter und die Anzahl an Jahren, in denen die Restaurants dieser Köche schon mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet sind, müsste Paul Bocuse wohl die Liste anführen, dicht gefolgt von Georges Blanc. (Ich habe allerdings nicht nachgerechnet, und Korrekturen sind willkommen.) Zweifelsfrei jedoch gehört Gorges Blanc zu den lebenden Urgesteinen der klassischen französischen Spitzenküche. Drei Sterne seit 1981, diverse Orden, Auszeichnungen und Superlative heften an ihm. Weiterlesen…

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Na gut, dann eben alles noch mal. Dies mal aber richtig. Vorgestern war ich nämlich schon mal hier, bin aber gnadenlos in die Touristenfalle getappt. Dabei hatte ich mir wirklich viel Mühe gegeben, dem Restaurant mitzuteilen, dass ich ausschließlich wegen der authentischen, echten, na ja, eben der Pekingente, kommen wollte. Selbst auf den Hinweis, dass eine solche für mich allein ganz sicher zu viel – um nicht zu sagen: ungeeignet – wäre, hatte ich erwidert, dass ich dies in Kauf nähme, um eben die Pekingente zu probieren. Dieser Austausch fand bereits vor Wochen per E-Mail statt. Weiterlesen…

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Alvin King Lon Leung (梁經倫), britisch-kanadischer Küchenchef, der sich selbst „The Demon Chef“ und seinen Küchenstil „X-treme Chinese“ nennt, führt in Hongkong das seit 2014 dreifach besternte Restaurant Bo Innovation.

Das muss man erst mal sacken lassen.

Wer? Was? Kanadisch? Dämon? Extrem chinesisch? Bo wie? – Tja, das weiß ich alles auch nicht so genau, aber nach einem verwirrenden Marsch durch Hongkongs Tunnelsystem für Fußgänger, welches – klimatisiert – durch Einkaufszentren, Hotels, über Rolltreppen, durch weitere Einkaufszentren und weitere Hotels und über weitere Rolltreppen sowie – unklimatisiert und tropisch schwül – durch Röhren oberhalb der Straße führt, stehe ich irgendwann endlich vor einem Fahrstuhl, der mich zu Bo Innovation bringen soll. Weiterlesen…

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Auf meiner im April unternommenen Tour durch Hongkongs kulinarische Sternelandschaft durfte das Caprice nicht fehlen. Das liegt nicht nur daran, dass sich das Restaurant praktischerweise in meinem Hotel befindet, sondern auch daran, dass es fünf Jahre lang drei Sterne hielt. Diese erkochte von 2009 bis 2014 Vincent Thierry, der vorher als Sous-Chef im Pariser Le Cinq wirkte, bevor er es dann in Hongkong zu noch höheren Weihen schaffte. Weiterlesen…

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Ja, ja. Schon klar. Die richtig gute italienische Küche gibt es nur in Italien und dort auch nicht in den Sternerestaurants, sondern bei Mamma. Ganz bestimmt gibt es sie nicht in einer Einkaufspassage in China. – So oder so ähnlich höre ich zumindest schon die Unkenrufe hinsichtlich meines törichten Versuchs, bei einem Italiener in Hongkong nach gutem Essen zu suchen. Weiterlesen…

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