Ein Blog über die kulinarischen Abenteuer eines Essverrückten

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Alles fing vor einigen Jahren damit an, dass Küchenchef Carlo Mirarchi, Jahrgang 1980, in seiner Pizzeria Roberta’s in Brooklyn – zusätzlich zum regulären Betrieb – zwei Mal pro Woche kleine Degustationsmenüs servierte. Mittlerweile ist aus dieser Idee ein eigenes Restaurant im Hinterhof der Pizzeria geworden, das den Namen Blanca trägt und vorher eine Autowerkstatt war. Weiterlesen…

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Die Redaktion des Guide Michelin schrieb 2012 in der Ausgabe für New York City, dass sie es bedauerte, nur drei Sterne für ihre Auszeichnung zur Verfügung zu haben. „We’re sorry we only have three stars to give“, so der Originalwortlaut, und das aus den Federn des ach so konservativen Guides. Was ich damals schon kaum glauben konnte, bestätigte sich bei meinem Besuch vor zweieinhalb Jahren, als ich dort ein Menü genoss, das ich bis heute zu den besten Ess-Erlebnissen zähle, die ich je hatte. Weiterlesen…

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Hi, how are you?“ – „Good, how are you?“. Normalerweise endet die amerikanische Begrüßungsfloskel hier, doch Matthew, laut Visitenkarte Captain hier, antwortet mit gelassener Miene: „I’m awesome!“. Warum er sich ausgerechnet so großartig fühlt, frage ich nicht; vermutlich ist die awesomeness Teil der Corporate Identitity des Atera.

Doch in der Tat gibt es Schlimmeres als mit Spannung und Appetit am Tresen dieses Restaurants zu sitzen, das innerhalb seiner erst zweieinhalbjährigen Geschichte so bemerkenswerte Auszeichnungen vorweisen kann wie zwei Sterne vom Michelin und drei (von vier) von der New York Times. Da kann man sich schon mal awesome fühlen. Also fühle ich mich auch awesome und stöbere in der Weinkarte, aus der ich mich zunächst mit einer halben Flasche 2010 Château Montelena Chardonnay ($ 55) aus Napa vergnüge. Weiterlesen…

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Fast genau sechs Jahre kenne ich dieses Haus jetzt schon. Und nicht ein einziges Mal wurde ich hier enttäuscht; ach, was für eine Untertreibung, jedes Mal war ich ausnahmslos begeistert, und zwar mit jedem Bissen, den ich mit meiner Gabel hier in meinen Mund schob und dann am Gaumen genüsslich zu bleibenden Eindrücken verarbeitete. Weiterlesen…

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Als ich das letzte Mal hier war, hatte ich einen äußerst denkwürdigen Abend. Nicht zuletzt deshalb, weil ich einen großartigen Vierhundert-Dollar-Barbaresco von Bruno Giacosa verschmäht habe, den mein werter Freund, mit dem ich da war, noch bestellt hatte, als mich mein Jetlag schon richtig böse hatte hängen lassen. Heute Abend scheine ich die hinterlistige Zeitverschiebung besser im Griff zu haben. Weiterlesen…

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