Ein Blog über die kulinarischen Abenteuer eines Essverrückten

Posts tagged ‘Essen am Tresen’

Auf keine meiner Reservierungen in Tokio war ich bisher so gespannt wie auf die am heutigen Abend. Eine aufwühlende Mischung aus Nervosität, Neugier und Ehrfurcht, die bisher meinen Tag beherrschte, versuche ich zu einem spektakulären Sonnenuntergang mit einem Glas Champagner abzumildern. Den Tag verbrachte ich fast schon in Askese, schließlich stand heute kein Mittagessen auf meiner umfangreichen Ess-Agenda. Ich habe mich regelrecht von äußeren Störeinflüssen abgeschirmt, damit meinem Vorhaben ja nichts in die Quere kommt. Weiterlesen…

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Es ist mein fünfter Abend in Tokio. 120 Stunden bin ich also ungefähr schon (oder erst?) in dieser gigantischen Stadt, in der vieles nur mit Superlativen zu beschreiben ist. Wie auch das Essen bisher. Zieht man die Enttäuschung des Restaurant Joël Robuchon nicht mit ins Kalkül, waren alle weiteren sechs von mir bisher besuchten Restaurants grandios. Jedes für sich hielt der Michelin-Bewertung „ist eine Reise wert“ mühelos stand. Weiterlesen…

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Das spannende an dieser Reise ist vor allem der Überraschungseffekt. Natürlich: beim alten Jiro Ono (Bericht folgt) weiß ich zumindest, worum es geht, Joël Robuchon ist mir auch nicht gerade unbekannt, aber darüber hinaus sind meine Reservierungen hier im Wesentlichen nur fremd klingende Namen in einer fremden Stadt.

Über das Restaurant Ginza Kojyu, das an diesem Montagabend für halb neun in meinem Kalender steht, weiß ich lediglich, dass es ein Kaiseki-Restaurant ist und wo es sich befindet. Weiterlesen…

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Ein neuer Tag in Tokio. Die Reservierungen, die ich heute habe, sind beide für Restaurants im Stadtteil Ginza, weswegen dieser heute meine volle Aufmerksamkeit erfährt.

Den kulinarischen Start des Tages habe ich im Sushi Mizutani vorgesehen. Dort ist Hachiro Mizutani am Werk, einer der berühmtesten Sushi-Chefs in Japan. Wie vielen dieser älteren Herren haftet auch an ihm der Ruf, etwas Streng zu sein und dass Reservierungen hier eigentlich nur erwünscht sind, wenn man Japanisch spricht. Mein Dank noch mal an dieser Stelle an das Concierge-Team vom Park Hyatt Tokyo, welches wirklich beachtliche Reservierungserfolge für mich erzielt hat. Weiterlesen…

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Nach meinem exzellenten Mittagessen im Esaki verbringe ich den Nachmittag mit dem Erkunden der Tokioter Stadtteile Aoyama, Omotesando und Daikanyama. Boutiquen, Cafés, Galerien und kleine Parks laden in diesen entspannten, kreativen Vierteln zum Spazieren und Stöbern ein. Das ist nicht nur interessant, sondern opportunerweise auch appetitanregend, zumindest nach ein paar Stunden. Opportun deshalb, weil ich abends eine Reservierung im Sushi Yoshitake habe – meine erste Begegnung mit authentischem Sushi in Japan. Weiterlesen…

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Ein solches Erlebnis wird typisch sein: Das Taxi fährt mich zu der auf meinem Computerausdruck stehenden Adresse (東京都渋谷区神宮前3-39-9), aber von einem Restaurant ist hier keine Spur. Helfen kann der Fahrer nicht; mit Restaurantnamen kann hier niemand etwas anfangen. Wie auch? Es gibt über Hunderttausend Restaurants in dieser Stadt. Ich steige aus, und das Taxi fährt von dannen. Weiterlesen…

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Es ist erst mein zweiter Besuch in einem Atelier, doch die Vorfreude ist groß. Robuchons weltweit umfangreich besternte Tresenlokale haben nicht nur System, sondern vereinen alles, was man von einem unbeschwerten Restaurant mit exzellenter Küche erwarten kann. Weiterlesen…

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